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4/2011 November
 
 
 Das System macht Vorschläge zum energieeffizienten Betrieb und hilft die Produktion so zu planen, dass die vorhandene Energie optimal genutzt wird.<br>
Das System macht Vorschläge zum energieeffizienten Betrieb und hilft die Produktion so zu planen, dass die vorhandene Energie optimal genutzt wird.
Bild: Siemens

Weniger Energieverbrauch bei der Stahlproduktion

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München/D (Siemens) – Mit dem Simetal Energy Management System von Siemens könnten Stahlwerke enorme Kosten sparen, denn Energie macht 20 % bis 30 % ihrer gesamten Ausgaben aus. Das System verschafft Überblick auf den Verbrauch in allen Produktionsprozessen und zeigt Sparpotenzial auf. Außerdem ermittelt es, wo anfallende Energie – beispielsweise Abwärme oder Gas – ungenutzt verloren geht. Simetal erstellt Prognosen und hilft Lastspitzen zu vermeiden. Die Stahlwerke werden energieeffizienter und stoßen weniger Kohlendioxid aus. Die Herstellung von 1 t Stahl benötigt etwa 20 Gigajoule Energie. Das entspricht 5600 kWh. Dies entspricht ungefähr der Energie, die ein deutscher Durchschnittshaushalt in eineinhalb Jahren bezieht. Ein großes Hüttenwerk, das im Jahr bis zu 5 Mio. t Stahl produziert, verbraucht in etwa soviel Energie wie 7 Mio. Haushalte. Bereits die Einsparung von 1 % bedeutet eine riesige Kostenersparnis. Bisher basiert das Energiemanagement in Stahlwerkenüberwiegend auf Erfahrungswerten. Simetal dagegen erfasst die Energieflüsse im Werk systematisch. Es ist modular aufgebaut, so dass die Betreiber an einer beliebigen Stelle beginnen und stufenweise weitere Prozesse oder Messungen in das System einbinden können. Besonderer Vorteil dabei ist, dass der gesamte Produktionsprozess – von der Anlieferung von Roh- und Vormaterial über die Erzeugung von Flüssigstahl (Hochofenroute oder Elektrostahlwerk) über die Weiterverarbeitung in Warm- und Kaltwalzwerken bis hin zu den Behandlungslinien – unter die Lupe nimmt. Bisher wurden diese Produktionseinheiten für sich selbst optimiert. Nun werden auch Einsparpotenziale in den zugehörigen Nebenanlagen an den Schnittstellen zu externen Verbrauchern und Versorgern sichtbar und in die Optimierung mit einbezogen.
Info: www.siemens.com


 
 
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