UMFORMtechnik
4/2011 November
Metallforscher aus Düsseldorf und Japan kooperieren
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Düsseldorf/D (MPIE) – Das Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH (MPIE) und das National Institute for Materials Science (NIMS) in Japan vertiefen ihre Kooperation. Die Institute werden in den kommenden fünf Jahren gemeinsame Projekte im Bereich funktionale Materialien angehen und den Austausch von Wissenschaftlern fördern. Beide betreiben angewandte Grundlagenforschung im Bereich der Materialwissenschaften. Schwerpunkte der Forschungen sind Stahl und anderen Metalllegierungen. So konnten bereits einige MPIE-Wissenschaftler Teile ihrer Forschungsarbeiten an der japanischen Partnereinrichtung durchführen. Gemeinsame Projekte gab es zum Einfluss der Kornverfeinerung in Dualphasen-Stählen oder zum mechanischen Legieren von Kupfer-Silber-Niob-Verbindungen. Das NIMS gehört mit 1500 Angestellten zu Japans größten außeruniversitären Forschungsinstituten. 1956 gegründet, entwickelte es sich schnell zur führenden Institution in den Forschungsgebieten Schlüsseltechnologien, Nanotechnik und Werkstoffe für Energie und Umwelt. Das MPIE betreibt Materialforschung auf dem Gebiet von Eisen, Stahl und verwandten Werkstoffen. Ziel der Untersuchungen ist das verbesserte Verständnis derer komplexer physikalischer Prozesse und chemischer Reaktionen. Außerdem werden Hochleistungs-Werkstoffe für den Einsatz als Struktur- und Funktionsbauteile entwickelt. Das MPIE wird zu gleichen Teilen von der Max-Planck-Gesellschaft und dem Stahlinstitut VDEh finanziert.
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