UMFORMtechnik
2/2010 Juni
Grundlagen und Prüfmethoden der Bruchmechanik in Freiberg
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Frankfurt a.M./D (DGM) - Die Sicherheit von Bauteilen mit Hilfe bruchmechanischer Methoden zu bewerten, findet zunehmend Eingang ins internationale Regelwerk. Der Festigkeitsnachweis erfolgt dabei auf Basis quantitativer Korrelation zwischen Beanspruchung, der Größe vorhandener oder angenommener Risse oder rissähnlicher Spannungskonzentrations-Stellen und der Bruchzähigkeit. Wesentliche Voraussetzung für die Anwendung des Konzepts ist die Verfügbarkeit bruchmechanischer Kennwerte. Dies gilt sowohl für die Berechnung zulässiger Rissgrößen oder Spannungen bei statischer und dynamischer Beanspruchung als auch für die Restlebensdauer zyklisch beanspruchter Teile. Ziel des Seminars ist, nach Einführung in die Grundlagen des Konzepts die Prüfverfahren vorzustellen und prinzipielle Vorgehensweisen bei der Bauteilbewertung zu erläutern. Dabei werden die Richtlinien für den bruchmechanischen Festigkeitsnachweis und die vereinheitlichten europäischen Fehlerbewertungs-Prozedur (SINTAP) vorgestellt. Zielgruppe sind Ingenieure aus Berechnung, Auslegung, Werkstoffeinsatz, Fertigung, Qualitätssicherung und der Instandhaltung sicherheitsrelevanter Bauteile und Anlagen. Schwerpunkt ist die Anwendung analytischer Methoden. Numerische Verfahren zur Ermittlung der Rissspitzenbeanspruchung sind nicht Gegenstand des Seminars. Der Schwerpunkt liegt bei metallischen Werkstoffen. Spezielle Vorkenntnisse auf diesem Gebiet sind nicht erforderlich. Das Seminar findet Mittwoch, den 15. September bis Freitag, den 17. September in Freiberg statt.
Info: http://www.dgm.de
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