UMFORMtechnik
2/2010 Juni

Die neue Entzunderung arbeitet mit Arbeitsdrücken bis zu 320 bar.
Bild: SGGT
Grobblech-Primärentzunderung arbeitet unter Hochdruck
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Neunkirchen/D (SGGT) – SGGT Hydraulik erhielt von Thyssen Krupp Stahl Auftrag für die Lieferung und Inbetriebnahme einer neuen Primärentzunderung für das Grobblech-Walzwerk Duisburg-Süd. Mit bis zu 320 bar entfernt die Anlage auch hartnäckigen Zunder, wie er für Nickel-legierte Stähle typisch ist. Auch stark anhaftender Klebzunder sei kein Problem, teilt der Lieferant mit. Versuche im Vorfeld des Auftrags hatten gezeigt, dass der hohe Arbeitsdruck zwingend erforderlich ist. Mit 320 bar war weltweit bislang noch keine Entzunderungsanlage für Grobblech gefahren worden. SGGT verwendet Cartridge-Ventile auf dem Stand der Technik und mit 200 mm bis 250 mm Nennweite, die aufgrund ihrer strömungsoptimierten Konstruktion besonders verlustarm arbeiten. Die Anlage entzundert Brammen mit bis zu 2400 mm Breite und einer Dicke zwischen 90 mm und 380 mm.
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